authentisch anders
Kulturwandel in Unternehmen
und Gesellschaft

Und wie ...

Im Dialog, im Dokumentieren, im gemeinsamen Tun

Und wie 1

Wie aus Dialog und Interaktion Neues entsteht


Dynamik & Sicherheit

Kernmerkmal unserer Zusammenarbeit mit Ihnen ist der Dialog, ob im Einzelaustausch oder in der Gruppe. Der Dialog wird gern verwechselt mit der Diskussion, dem Austausch von Argumenten, damit schlussendlich die schlagkräftigere Version den Sieg erringt. Im Rahmen klar definierter Projektziele, und um die gangbarsten Zwischenschritte abzuwägen, ist die Diskussion durchaus ein Mittel der Wahl.

Der Dialog ist etwas anderes. Der Dialog beruht auf dem wahren Zuhören dessen, was das Gegenüber äußert. Auf der Bereitschaft, sich in das Gedankengut des Anderen hinein zu begeben, ohne bereits die eigene Antwort im Hinterkopf parat zu haben – und ungeduldig nur auf den Moment zu warten, um endlich selbst wieder den Redestab ergreifen zu können. Der Dialog beruht auf dem geistigen Gewinn, den wir aus den Überlegungen des Gegenübers erlangen. Die uns zu Ideen und Erkenntnissen inspirieren können, die wir ohne das tiefe Zuhören nicht gewonnen hätten.

Arbeiten im Dialogkreis

Im Kreis zu sitzen, einander zuzuhören, sich auszutauschen: Diese Kommunikationsvariante ist weitaus mehr als eine formale Sitzanordnung. Es entfallen Schutzwälle wie Tische, hinter denen man sich verschanzen kann. Es gibt weder gerade Reihen nebeneinander und hintereinander, noch einen Frontalvortrag – alles Merkmale eines eher starr geprägten, hierarchischen Kommunikationsverlaufs, der Menschen voneinander separiert. Der Dialogkreis will das Gegenteil. Es geht um Gleichberechtigung im Gespräch jenseits hierarchischer Zuordnungen, um Zugewandtheit, um das Offensein im wörtlichen und übertragenen Sinn.


Kreativität & Systematik

Die Kulturdokumentation

Wie rasch fällt etwas Geschehenes, etwas Gesagtes wieder dem Vergessen anheim. Gerade im Veränderungsprozess ist das unaufhörliche Vergegenwärtigen dessen, was war, der Wegweiser für das, was sein kann. Schriftsprachliches Dokumentieren, auch audielles oder filmisches, bannt den Moment dazwischen. Einen Transformationsprozess zu beschreiben, bedeutet, die Feinheiten und Seitensprünge zu konservieren, die große Linie zu zeichnen, kurz, das Geschehen lebendig zu halten und das Fundament für Zukünftiges zu legen. In welcher Form dies geschieht, ob in Buchform, in einem Corporate Blog, als Podcast-Aufzeichnungen, als Film oder in einem Mix aus allen Elementen: Wir geben Ihrem Unternehmen, Ihrem Wandlungsprozess, eine Sprache, die bleibt.

Das Unternehmenstagebuch

Und wie 2

Wie kann es gelingen, Mitarbeiter in den Prozess der (schrift-)sprachlichen Reflexion des Veränderungsprozesses einzubinden? Das von uns entwickelte Tool „Unternehmenstagebuch“ beruht auf dem Gedanken eines unternehmensinternen Redaktionsteams, ungeachtet der hierarchischen Ebene und über die Abteilungsgrenzen hinweg. Das Redaktionsteam versteht sich als „Sprachrohr“, als „change agent“ zwischen den engsten Kollegen und den strategischen Führungsebenen. Das Instrument des Redaktionsteams ist die Sprache. Beispielsweise in einem unternehmensinternen Blog, mit Themen wie: “Unsere Baustellen”,  „Unser Erfolg der Woche“ (quick win) oder „Was arbeitet eigentlich mein Kollege?“. Wir begleiten Ihr Redaktionsteam bei der Themenagenda, beim Formulieren – und schulen Schreibtalente so, dass unsere Unterstützung sukzessive nicht mehr erforderlich ist. Das Ergebnis: Das Empfinden bei Ihren Mitarbeitern, den Transformationsprozess entscheidend mitgeformt zu haben, kurz: Stolz.

Visualisierung und Ideen-Bilder


Einfachheit & Komplexität

Zeichnen ist eine Ausdrucksform des Menschen, noch bevor er die Schriftsprache entdeckte. Zeichnen ist Übertragung von Gefühlen und Gedanken auf eine nichtsprachliche Ebene. Diese Übertragung eröffnet zusätzliche Interpretationsspielräume der Transformation. Wir vergegenwärtigen Ihren Wandlungsprozess mit Zeichnungen. Wir begleiten darüber hinaus die Menschen in Ihrem Unternehmen bei der Erstellung von Situations- und Visionsbildern.

Die bottom-up-Begleitung des Transformationsprozesses

Wir haben ein Drei-Phasen-Modell entwickelt, das im Rahmen eines Veränderungsprozesses Stimmungen und Impulse der Mitarbeiter aufgreift.

  • Schritt 1: Das Kulturbarometer. Mittels Interviews auf Basis vergleichbarer Faktoren ermitteln wir das Verständnis der Mitarbeiter: “Was ist das für ein Unternehmen, in dem wir arbeiten?” Die von uns entwickelten Fragen beziehen sich sowohl auf Prozesse im Unternehmen als auch auf das kollegiale Miteinander. Dieser Check ist gut geeignet für einen Match mit Einschätzungen aus der Führungsebene.
  • Schritt 2: Die Denkfabrik. In Gestalt eines offen-intuitiv gestalteten Formats (Barcamp, Open-Space, World Café) entwickeln Mitarbeiter im Zeitrahmen von ein bis zwei Tagen Vorstellungen zur Entwicklung des Unternehmens
  • Schritt 3: Das Unternehmenstagebuch zur kontinuierlichen Vergewisserung von Baustellen und Erfolgen im Veränderungsprozess.


Schmerz & Euphorie

Und was noch? Von Open Space bis zur Organisationsaufstellung

Es gibt fast unzählige Varianten und Ausdrucksformen, um Ihr Unternehmen in seinem Wesen zu erfassen, Schlüsse daraus zu ziehen und Zukunftsvisionen und Optionen daraus abzuleiten. Ein Open Space-Format etwa bietet die Chance, ein komplexes Stimmungsbild zu zeichnen: Was denken Ihre Mitarbeiter? Sind sie reif für die überlegte Veränderung? Welche Ideen schlummern da?

Die Organisationsaufstellung adressiert verborgene Empfindungen, Spannungen aber auch Potenziale des Miteinanders im Unternehmen. Sie verdeutlicht auf einer weiteren Ebene des Verstehens, ergänzend und vertiefend zur visuellen und schriftsprachlichen Kommunikation, den Entwicklungs- und Reifegrad aller Akteure in den jeweiligen Transformationsphasen.  Dies sind „nur“ einige vertiefende Optionen in der Unterstützung Ihres Transformationsprozesses. Gemeinsam mit unserem Netzwerk entwickeln wir kontinuierlich bestehende Methoden weiter und kreieren neue Methoden und Tools.

Wir öffnen Räume. Für Erfahrungen, Perspektiven, Erkenntnisse - für unser Mensch-Sein - für ein gemeinsames Spüren, Denken, Leben. Im Verbund mit Zukunftsmutigen!