authentisch anders
Kulturwandel in Unternehmen
und Gesellschaft

Die Idee

Mensch-Sein, Vieldeutigkeit und der Wert des Dialogs

Die Blickwarten und Ausgangssituationen können sehr unterschiedlich sein, ob unternehmensseitig, aus der Beraterbranche oder einer Institution: Das gemeinsame Fundament entsteht durch die Erkenntnis einer Zeitenwende für Wirtschaft, Bildungssektor, individuelle Lebensentwürfe und Politik. Die großen Entwicklungen technologischer Natur, globaler Verflechtungen sowie einer gesamt alternden Gesellschaft fordern neue Denk- und Handlungsansätze.


Treiber & Bewahrer

Es gilt, das Menschenbild und das Verständnis einer individuellen Verantwortung und Reife im Miteinander zu etwas Gemeinsamen gestalten. Über institutionelle Grenzen hinaus. Im Dialog. Hier wollen wir als Verbundinitiative, gemeinsam mit Kooperationspartnern und Förderern, öffentlich-zugängliche Formate für Lern- und Bewusstseinsräume schaffen. Das ist ein mittelfristiges Ziel. Um unsere Vision zu verwirklichen: In Wirtschaft und Gesellschaft das tiefe Verständnis von Authentizität, Diversität und Vielschichtigkeit zu verankern.

Die Idee

Unternehmen als Signalgeber für ein gesellschaftliches Miteinander

Speziell auf organisationale Einheiten bezogen, begleiten wir Unternehmen beim Lernprozess zu transformativen, "authentisch anders" Arbeitskulturen. So senden Unternehmen Signale auch in das gesellschaftliche Umfeld. Diese Rolle von Unternehmen ist noch sehr jungen Datums, ein Paradigmenwechsel, ein Phänomen der Zeit nach der Jahrtausendwende.

Ein kurzer Rückblick: Beginnend mit der Industrialisierung entwickelten sich Wirtschaftsunternehmen zu Satelliten, die das gesellschaftliche Universum umkreisten. Es entstand eine Arbeitswelt im Unternehmen und eine des Mensch-Seins, des Privaten außerhalb der "Mauern" des Unternehmens.

Die nächste große Entwicklung zeichnete sich mit Beginn der digitalen Transformation ab. Arbeit und Leben begannen ineinanderzufließen, genauer gesagt: Unternehmen griffen gesellschaftliche Impulse auf. Das im Sachbuch-Klassiker Wir nennen es Arbeit skizzierte Verständnis einer selbstbestimmten Arbeit, als Gegenentwurf zum industriellen Taylorismus, evozierte etliche Lockerungen im festen Korsett von Aufbau- und Ablauforganisationen; wie den Trend zu flachen Hierarchien und Einbindung von Home-Office.

Das Mantra: Wenn Innovation zum Postulat wird

Und heute? Sukzessive entwickelte sich um die Jahrtausendwende herum ein neues, generatives Unternehmensverständnis, bis heutigen Tages vorrangig getrieben durch technologische Innovationen und dem daraus erwachsenden Erfordernis, Strukturen und Verläufe anzupassen. Gipfelnd in Begriffen wie disruptive Geschäftsmodelle, agiles Management, Knowledge Economy und schlussendlich New Work. Innovation im Verständnis eines Wettbewerbs um das agilste Unternehmen wird zum Mantra. Individuelle Unternehmensprofile drohen unter dem gleichförmigen Postulat technologisch-agiler Zukunftstauglichkeit überrollt zu werden.

Auch wir reden von Innovation: wir fragen "warum" und “wofür”?


Agilität & Stabilität

Wir spannen den Bogen weiter: Wir leiten unseren Ansatz einer kulturellen Innovation aus dem Kontinuum ab, was war, was ist und was sein kann. Für uns steht die Frage des "Warum" im Zenit: Warum sind Entscheidungen in Organisationen so getroffen worden, was heißt das für die Gegenwart? Und wie kann daraus ein “wofür”, eine belastbare Zukunftsidee entstehen?

Auf dieser Bewusstseinsreise integrieren wir Widersprüche und Spannungsfelder in den wertschätzenden Dialog zwischen Institutionen und Individuum, Arbeitgeber-Arbeitnehmer, Führungsebenen und Belegschaft. Es geht auf einer Metaebene immer um Authentizität und den, unserem Sein innewohnenden, unaufhörlichen, Wandel, das Anderssein von einem Moment zum anderen.

Wir öffnen Räume. Für Erfahrungen, Perspektiven, Erkenntnisse - für unser Mensch-Sein - für ein gemeinsames Spüren, Denken, Leben. Im Verbund mit Zukunftsmutigen!